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Nützliches rund um die Autobatterie

Was sind die größten Stromfresser?


Fahrzeugbatterien helfen dabei den Motor starten zu lassen, indem sie den Anlasser und wichtige Baugruppen mit Energie versorgen. Doch viel wichtiger ist ihre Funktion, wenn der Motor nicht läuft. Denn dann kommt der benötigte Strom für alle eingeschalteten Verbraucher ausschließlich über die Batterie. Je mehr eingeschaltete Verbraucher, umso größer ist natürlich auch der Stromverbrauch. In modernen Fahrzeugen, in denen immer mehr Elektronik verbaut wird, ist der Verbrauch schon mal pauschal höher als bei älteren Fahrzeugen. Kommt dann jedoch noch der Winter mit kalten Temperaturen dazu, wird die Autobatterie erst recht stark belastet. Das liegt zum einen daran, dass die chemischen Prozesse langsamer laufen und zum anderen daran, dass zusätzliche Verbraucher benötigt werden.

Aus diesem Grund lohnt es sich, die größten Stromfresser zu kennen:

Stromfresser im FahrzeugWatt
Motormanagement180 W
Abblendlicht150 W
Beheizbare Heckscheibe120 W
Nebelscheinwerfer100 W
Gebläse Innenraum80 W
Scheibenwischer80 W
Zusatzheizung80 W
Kraftstoffpumpe und Kraftstoffeinspritzung60 W
Scheinwerfer-Waschanlage60 W
Sitzheizung60 W
Radio mit CD-Wechsler60 W
Heckscheibenwischer50 W

Sobald das Fahrzeug fährt, übernimmt die Lichtmaschine die Stromversorgung. Dabei gilt natürlich je mehr Umdrehungen pro Minute, desto mehr Watt werden erzeugt. Im Leerlauf dagegen, werden gerade mal 150 Watt abgegeben. Im Umkehrschluss zeigt das deutlich, dass im Stehen oder gar bei ausgeschalteten Motor, so viele Verbraucher wie möglich abgeschaltet werden sollten.

Wie lange hält eine Batterie?


Fahrzeugbatterien haben kein klassisches Ablaufdatum. Allerdings werden von den Herstellern bestimmte Zeitspannen vorgegeben, bis wann die Batterie eingesetzt werden sollte. Erst nach Ablauf dieses Datums ist eine Aufladung notwendig, bevor die Batterie ins Fahrzeug eingebaut werden darf. Die Zeitspanne variiert von Hersteller zu Hersteller. Bei Opel sind es zum Beispiel max. 12 Monate, bei VW 15 Monate und bei Ford bis zu 18 Monaten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Spannung beim Einbau 12,4 V nicht unterschreiten sollte. Alle Batterien unter 11V Spannung können auch durch Aufladen nicht mehr gerettet werden, da der Zersetzungsprozess dann schon zu stark fortgeschritten ist und die benötigte Leistung nicht mehr abgerufen werden kann.

Wie lange eine eingebaute Batterie hält ist dagegen abhängig von der Batterieart und der Umgebungstemperatur. Lithium-Ionen-Akkus zum Beispiel entladen sich bei rund 20° Celsius gerade mal um 2% im Monat. Bei Blei-Säure-Batterien schwankt der Wert der Selbstentladung zwischen 4-6%, bei anderen kann es auch gerne 10% und mehr werden. Daneben verbraucht ein modernes Fahrzeug auch Strom, wenn es abgestellt ist, da viele Steuergeräte und elektrische Verbraucher auch im abgeschalteten Zustand aktiv bleiben. Das entlädt eine Batterie durchschnittlich innerhalb von 3 – 4 Wochen.

Doch spannender ist die Frage, wie lange eine Autobatterie hält, wenn noch weitere Stromverbraucher eingeschaltet bleiben. Nicht selten wird der aktive Blinker beim Einparken abends vergessen oder auch das Licht nicht ausgeschaltet. Aber bedeutet das dann wirklich, dass am Morgen die Batterie tot ist? Nicht unbedingt. Abhängig von der Umgebungstemperatur und bei einer intakten Batterie kann auch nach 10 Stunden Dauerlicht der Wagen noch problemlos gestartet werden.

Anders verhält es sich, wenn das Warnblinklicht die Nacht durchleuchten würde. Hier wäre spätestens nach 5 – 6 Stunden die Batterie völlig entladen. Auch das Auto-Radio bei ausgeschaltetem Motor einfach laufen lassen, kostet Strom, was je nach Leistung des Radios, einen schnellen Batterietod herbeiführen würde. Die Entladungszeit ist jedoch immer auch von der Umgebungstemperatur abhängig. Je kälter es wird, umso schneller verliert die Autobatterie an Leistung. Aus dem Grund gibt eine Autobatterie häufig im Winter den Geist auf.

Wie kann die Lebensdauer einer Autobatterie verlängert werden?


Dabei ist es sehr einfach, die Lebensdauer einer Autobatterie zu verlängern. Auch wenn die meisten Fahrzeugbatterien heutzutage als wartungsfrei bezeichnet werden, lohnt es sich dennoch, ihnen ab und an etwas Zeit zu widmen. Die folgenden Tipps lassen sich schnell und unkompliziert durchführen:

  • Regelmäßig mindestens 30-minütige Fahrten durchführen oder alle 1-2 Wochen die Autobatterie mit einem Ladegerät laden
  • Nach längerem Stillstand des Fahrzeugs bzw. nach längerem Entladen durch Stromverbraucher zwingend eine längere Fahrt unternehmen
  • Unnötige Stromverbraucher wie Radio, Heizung, Licht erst einschalten, wenn der Motor läuft
  • Im Winter: Licht, Scheibenwischer, Radio, Gebläse, Heizung, Heckscheibenheizung und Sitzheizung erst anschalten, wenn der Motor läuft und auch direkt wieder ausschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden
  • Flüssigkeitsstand im Auge behalten, Pole sauber halten und mit Polfett einstreichen, wenigstens 1x im Jahr
  • Batteriespannung alle zwei Wochen mit einem Spannungsanzeiger prüfen
  • Starthilfe in der richtigen Reihenfolge durchführen
  • Elektrostatische Aufladung des Batteriegehäuses beim Reinigen unterlassen
  • Batterie vorsichtig transportieren
  • Überladung mit einem externen Ladegerät vermeiden

Wie erkennt man eine schwache Batterie?


In modernen Fahrzeugen gibt es sogenannte "Intelligente Batteriesensoren", die ständig Spannung, Strom und Temperatur einer Autobatterie messen. Sie geben dem Fahrer entsprechend Bescheid, sollten die Werte außerhalb der Norm sein. Zudem kann natürlich auch jeder selbst mit einem Spannungsanzeiger die Spannung messen.

Doch es gibt auch noch zwei ganz praktische Indikatoren, die für eine schwache Batterie sprechen. Der erste ist, wenn der Anlasser nicht direkt beim ersten Mal anspringt. Das zweite Indiz ist, wenn das Abblendlicht nach dem Abschalten schnell abdunkelt. Dann ist eine längere Fahrt ratsam, um die Batterie wieder aufzuladen.

Wie erfolgt ein Autobatteriewechsel?


Helfen längere Fahrten und die anderen genannten Tipps nicht mehr, die Batteriespannung wiederaufzufrischen, ist ein Batteriewechsel notwendig. Dabei gibt es einiges zu beachten. Beispielsweise müssen alle Stromverbraucher ausgeschaltet werden, bevor die Fahrzeugbatterie ausgebaut wird. Zudem wird erst das Minuspolkabel und dann erst das Pluspolkabel entfernt. Es empfiehlt sich, dabei Handschuhe zu tragen, um sich nicht mit eventuell ausgetretener Säure zu verletzten. Die neue eingesetzte Autobatterie sollte der gleiche Batterietyp sein und die gleichen Abmessungen haben wie die Altbatterie. Allerdings kann durchaus eine Starterbatterie mit höherer Leistung verwendet werden. Achten Sie zudem auf eine hohe Qualität, wie sie beispielsweise Original Starterbatterien der Fahrzeughersteller gewährleisten.

Wichtig ist vor dem Einbau die Kontakte zu säubern und mit Polfett oder Polspray zu besprühen bzw. zu bestreichen. Nur so werden sie vor Oxidation geschützt. Anschließend wird die neue Batterie zuerst mit dem Pluspol angeschlossen und dann mit dem Minuspol. Nach dem Einbau ist es erforderlich, bei Fahrzeugen mit einem Energiemanagementsystem die neue Batterie zu registrieren, damit der Batteriesensor richtige Werte liefert. Ebenso kann es notwendig sein, dass einige Stromverbraucher per Code nach dem Batteriewechsel erst wieder aktiviert werden müssen. Dazu gehören unter anderem Autoradios, elektrische Fensterheber und auch Alarmanlagen.

Wie funktioniert eine Starthilfe?


Doch nicht immer ist gleich eine neue Autobatterie oder ein Ladegerät zur Hand. Viele versuchen daher zuerst das Auto anzuschieben. Das geht jedoch nur, wenn noch eine Restspannung in der Batterie vorhanden ist und es sich um ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe handelt. Achtung bitte nicht mit einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe versuchen!

Für das Anschieben ist der Ablauf wie folgt: In dem Pannenfahrzeug bei eingeschalteter Zündung den zweiten Gang einlegen und die Kupplung nach ein paar Metern kommen lassen. Doch Achtung, springt der Wagen nicht gleich auf den ersten Metern an, kann unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator kommen und ihn beschädigen.

Eine sinnvollere Alternative zum Anschieben ist das Aufladen der Autobatterie mithilfe eines Starthilfekabels und einem anderen Fahrzeug. Dazu ist wichtig, dass beide Fahrzeugbatterien die gleiche Spannung haben und die Fahrzeuge nicht im Regen stehen bzw. die Klemmen nicht mit Wasser in Berührung kommen. Zusätzlich sollten vorab folgende Schritte durchlaufen werden:

  • Alle Stromverbraucher wie Radio, Heizung, Licht etc. ausschalten
  • Handbremse anziehen
  • Gang rausnehmen
  • Motor ausschalten

Als nächstes das rote Überbrückungskabel am Pluspol des Spenderfahrzeugs befestigen und dann am Pluspol der leeren Batterie anbringen. Nun das schwarze Starterkabel erst am Minuspol der Spenderbatterie anklemmen. Das andere Ende an einem unlackierten Metallteil im Motorraum des Pannenfahrzeugs anbringen. Das kann auch ein Teil von der Karosserie sein. Wichtig: Nicht das schwarze Kabel am Minuspol der leeren Batterie anbringen!!!

Sind alle Starthilfekabel angebracht, kann das intakte Fahrzeug gestartet werden und danach das Pannenfahrzeug. Der Startversuch sollte jedoch nicht länger als 15 Sekunden dauern. Passiert gar nichts, sollten noch einmal alle Polzangen auf richtigen Sitz überprüft werden. Rührt sich dann immer noch nichts, muss das Fahrzeug in eine Werkstatt geschleppt werden. Dreht der Anlasser dagegen durch, aber der Motor springt nicht an, ist der Vorgang umgehend abzubrechen. Offensichtlich liegen hier dann größere Defekte vor als nur eine schwache Batterie. Hier sollte sich dann ein Fachmann den Wagen genauer ansehen.

Konnte das Pannenfahrzeug jedoch gestartet werden, muss der Motor weiterlaufen und einer der größeren elektrischen Verbraucher wie bspw. das Gebläse oder die Heckscheibenheizung angeschaltet werden. Währenddessen können die Starthilfekabel wieder entfernt werden. Hier ist wichtig, zuerst das schwarze Kabel, dann erst das rote abzuklemmen. Anschließend den elektrischen Verbraucher wieder abschalten, Motor jedoch weiterlaufen lassen.

Mit dem Pannenfahrzeug sollte jetzt eine längere Überlandfahrt unternommen werden. Andernfalls sollte das Auto unbedingt an ein Ladegerät gehängt werden, damit die Fahrzeugbatterie wieder vollständig aufladen kann. Ist es nicht möglich, die Autobatterie wieder voll zu laden, ist ein Batteriewechsel unvermeidlich.

Gerade ganz populär ist eine alternative Starthilfe, wo die beiden Fahrzeuge mithilfe eines besonderen Starthilfekabels über die Zigarettenanzünder miteinander verbunden werden. Jedoch ist hierbei zu beachten, dass die meisten Zigarettenanzünder erst mit eingeschaltetem Motor funktionieren. Zudem sind weder die Elektronik noch die Verkabelung und die elektrische Absicherung der Zigarettenanzünder für so hohe Stromflüsse ausgelegt. Daher empfehlen wir, besser auf die herkömmliche Methode der Starthilfe zu setzen.

Regelmäßige Pflege erhöht die Lebensdauer der Fahrzeugbatterie


Grundsätzlich sollten Tiefenentladungen bei Ihrer Autobatterie natürlich vermieden werden. Zusammen mit den oben aufgeführten Tipps ist es somit einfach, die Lebensdauer der Fahrzeugbatterie zu verlängern. Ist ihr Ende dann gekommen, lohnt es sich auf hohe Qualität bei der Wahl einer neuen Autobatterie zu achten. Unser Serviceteam berät Sie hierzu gerne.